Die 3 besten Unis für ein Duales Studium 2026
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Duales Studium: Vor- und Nachteile auf einen Blick
Die Eltern schwärmen vom perfekten Karrierestart, die Cousine im dritten Semester klagt über chronischen Freizeitmangel: Um das duale Studium ranken sich viele Mythen. Lohnt sich der Mix aus Theorie und Praxis wirklich für dich? Damit du die richtige Entscheidung für deine Zukunft treffen kannst, haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile sowie die harten Fakten für dich zusammengefasst.
Die Vorteile im dualen Studium
Maximale Praxisnähe von Tag eins an
Der größte Pluspunkt: Alles, was du in den Vorlesungen lernst, wendest du direkt im Unternehmen an. Während reine Vollzeitstudierende nach dem Abschluss oft vor dem „Praxisschock“ stehen, weißt du längst, wie dein Berufsalltag aussieht und worauf es ankommt.

Finanziell unabhängig durch eigenes Gehalt
Kein Stress mit ungeliebten Nebenjobs oder BAföG-Schulden: Als dualer Studierender erhältst du über die gesamte Studiendauer ein festes monatliches Gehalt von deinem Praxispartner. Zudem übernehmen die meisten Unternehmen (wie bei der IU oder iba) deine Studiengebühren komplett.
| Hochschule | 1. Jahr | 2. Jahr | 3. Jahr | Webseite |
|---|---|---|---|---|
| IU Internationale Hochschule | ca. 1.000 € | ca. 1.100 € | ca. 1.200–1.600 € | iu-dualesstudium.de |
| iba University | ca. 800 € | ca. 950 € | ca. 1.100 € | ibadual.com |
| Hochschule Bremen | ca. 700–900 € | ca. 850–1.000 € | ca. 950–1.100 € | hs-bremen.de |
Zwei Abschlüsse in Rekordzeit
In einem dualen Studium, das ausbildungsintegriert stattfindet, erwirbst du nach Ende des dualen Studiums zwei Abschlüsse, nämlich den staatlich anerkannten Abschluss deiner Ausbildung sowie einen Bachelor-Abschluss (zum Beispiel: Soziale Arbeit B.A.). Normalerweise dauert eine Ausbildung zwei bis drei, manchmal sogar dreieinhalb Jahre, und ein Bachelor-Studium in Vollzeit auch drei bis vier Jahre.
Würdest du also zuerst eine Ausbildung und dann noch ein Studium absolvieren, dauert das in der Regel mindestens fünf, meistens jedoch sechs bis sieben Jahre. In einem dualen ausbildungsintegrierten Studium kombinierst du diese beiden Abschlüsse miteinander und die gesamte Ausbildungszeit verkürzt sich auf vier bis fünf Jahre.
Erstklassige Übernahme- und Karrierechancen
Nach dem Abschluss bist du der absolute Wunschkandidat auf dem Arbeitsmarkt: Akademischer Grad plus mehrjährige Berufserfahrung. Da Praxispartner viel Zeit und Geld in deine Ausbildung investieren, ist die Übernahmequote extrem hoch, und so sparst du dir wahrscheinlich den Bewerbungsmarathon nach dem Abschluss.
Gut zu wissen: An der IU Internationalen Hochschule werden statistisch 2 von 3 Studierenden direkt von ihrem Praxispartner übernommen. Die IU unterstützt dich mit einem Netzwerk aus über 15.000 Partnerunternehmen kostenfrei bei der Suche.
Während sich Vollzeitstudenten am Ende ihres Studiums bewerben und umschauen müssen, kannst du entspannt mit jeder Menge Wissen in deinen Job starten.
Die Nachteile im dualen Studium
Hohe Leistungsbereitschaft gefordert
Die Wahrheit ist: Ein duales Studium ist intensiv. Du musst das Pensum eines vollwertigen Studiums und die Arbeitszeiten im Betrieb unter einen Hut bekommen. Semesterferien im klassischen Sinn gibt es meist nicht – deine vorlesungsfreie Zeit ist dein Jahresurlaub im Unternehmen. Das erfordert gutes Zeitmanagement und Disziplin.
Welche Hochschule passt zu mir? Darauf solltest du achten
Die Vor- und Nachteile zeigen: Wer die Zähne zusammenbeißt, legt das Fundament für eine steile Karriere. Doch um im dualen Studium erfolgreich zu sein, muss der Rahmen passen. Achte bei der Wahl deines Anbieters auf folgende Punkte:
- Das passende Zeitmodell: Liegt dir der wöchentliche Wechsel, die geteilte Woche oder das Blockmodell über mehrere Wochen am Stück besser?
- Unterstützung bei der Suche: Hilft dir die Hochschule aktiv dabei, ein passendes Partnerunternehmen zu finden, oder musst du dich allein bewerben?
- Flexibilität: Bietet die Hochschule moderne Lernformen und digitale Prüfungen (z. B. Online-Klausuren rund um die Uhr wie an der IU), um dir den Alltag zu erleichtern?
Wichtig ist, dass du für dich selbst die Vor- und Nachteile des dualen Studiums abwägst. Findest du, dass die Nachteile schwerer wiegen als die Vorteile? Oder ist für dich der Verzicht auf ein wenig mehr Freizeit während deines Studiums sogar eher ein Vorteil?
Fakt ist: Wer es schafft, neben seiner Ausbildung auch noch ein staatlich anerkanntes akademisches Bachelor-Studium zu absolvieren, dem sind auch im späteren Berufsleben verantwortungsvolle Aufgaben zuzutrauen. Die optimale Hochschule unterstützt dich auf deinem Weg – zum Beispiel bei der Suche nach Praxispartnern, ist flexibel und bietet moderne Lernformen.
Häufig gestellte Fragen zum dualen Studium
Ja, bei den meisten privaten Hochschulen, wie der IU Internationalen Hochschule oder der iba, übernimmt der Praxispartner die monatlichen Studiengebühren zu 100 %. Für dich als Studierenden ist das duale Studium somit kostenlos. Entscheidest du dich für eine staatliche Institution wie die Hochschule Bremen (HSB), fallen in der Regel ohnehin keine privaten Gebühren an. Hier trägst du lediglich den regulären Semesterbeitrag, der meist ein regionales Semesterticket für den ÖPNV beinhaltet und oft ebenfalls vom Betrieb bezuschusst oder komplett erstattet wird.
Die Vergütung im dualen Studium variiert je nach Branche, Region und Hochschule, liegt im Durchschnitt jedoch zwischen 700 € und 1.600 € brutto pro Monat. Das Gehalt steigt in der Regel mit jedem Studienjahr an. An der IU liegt das Einstiegsgehalt im ersten Jahr beispielsweise oft bei rund 1.000 € und klettert bis zum dritten Jahr auf ca. 1.600 €. Wichtig zu wissen: Das duale Gehalt wird über die gesamte Studiendauer ausgezahlt – also sowohl während der Praxisphasen im Unternehmen als auch während der Theoriephasen am Campus.
Ja, ein duales Studium ohne NC ist an vielen Hochschulen problemlos möglich. Während staatliche Universitäten und Fachhochschulen für stark nachgefragte Studiengänge häufig einen Notendurchschnitt voraussetzen, verzichten private Anbieter wie die IU oder die iba komplett auf einen starren NC. Stattdessen setzen diese Hochschulen auf interne Zulassungsverfahren, persönliche Beratungsgespräche und standardisierte Einstufungstests. Hier entscheidet nicht deine Abiturnote, sondern deine persönliche Motivation und das erfolgreiche Matching mit einem passenden Praxispartner.
Der Hauptunterschied liegt im Abschluss: Bei einem praxisintegrierten dualen Studium wechselst du zwischen Theoriephasen an der Hochschule und regulären Arbeitsphasen im Betrieb. Am Ende erhältst du deinen akademischen Bachelor-Abschluss. Ein ausbildungsintegriertes duales Studium hingegen kombiniert das akademische Studium zusätzlich mit einer vollwertigen, staatlich anerkannten Berufsausbildung (z. B. via IHK). Nach meist nur 3,5 bis 4 Jahren hast du hier gleich zwei Abschlüsse in der Tasche: den Berufsabschluss (z. B. Fachinformatiker/-in) und den Bachelor-Grad (B.Sc., B.A. oder B.Eng.).